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Landesdaten |
Lage: Zentralafrika
Zeitzone: MEZ (während der Sommerzeit MEZ - 1)
Grösse: gesamt: 1.284.000 km² davon Land: 1.259.200 km² davon Wasser: 24.800 km²
Länge der Staatsgrenze: 5.968 km davon entfallen auf: Kamerun: 1.094 km Libyen: 1.055 km Niger: 1.175 km Nigeria: 87 km Sudan: 1.360 km Zentralafrikanische Republik: 1.197 km
Küstenlinie: 0 km
Hauptstadt: N'Djamena
Regionen: 22 Barh el Gazel, Batha, Borkou, Chari-Baguirmi, Ennedi, Guera, Hadjer-Lamis, Kanem, Lac, Logone Occidental, Logone Oriental, Mandoul, Mayo-Kebbi Est, Mayo-Kebbi Ouest, Moyen-Chari, Ouaddai, Salamat, Sila, Tandjile, Tibesti, Ville de N'Djamena, Wadi Fira
Telefonvorwahl: 00 235
Höchster Punkt: Emi Koussi 3.415 m
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Bevölkerung |
Einwohnerzahl: ca. 10,8 Millionen Einwohner
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Bevölkerungswachstum: 2% pro Jahr
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Bevölkerungsdichte (Ew. pro km²): 8
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Lebenserwartung: 47 (männlich), 49 (weiblich)
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Amtssprache: Arabisch, Französisch
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Religionen: 50% Moslems, 20% röm.-kath., 15% Protestanten, 15% sonstige
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Klima |
nördliche Regionen:
- trockenes und heißes Wüstenklima
- Regenzeit von Juli bis September
- häufige Sandstürme in der Trockenzeit
südliche Regionen:
- warmes Steppen und Savannenklima
- Regenzeit von Mai bis Oktober
Die jährliche fallende Regenmenge ist sehr unterschiedlich. In manchen Jahren fällt auch in der Regenzeit kaum Regen, bei einer dennoch hohen Luftfeuchtigkeit.
Die Tagestemperatur beträgt im Jahresmittel ca. 30°C. Kurz bevor eine Regenzeit beginnt, steigt die Temperatur vereinzelt auf bis zu 40°C an.
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| Wettervorhersage für Morgen (Tageswerte) |
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Stadt: max. Temperatur: Windstärke: |
Ndjamena 29.4°C 14.5 km/h |
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Windrichtung: Luftfeuchtigkeit: Niederschlagsrisiko:
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Süd-Süd-West 84 % 80 % |
| Wettervorhersage für Morgen (Nachtwerte) |
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Stadt: min. Temperatur: Windstärke: |
Ndjamena 22.8°C 6.4 km/h |
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Windrichtung: Luftfeuchtigkeit: Niederschlagsrisiko:
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West-Süd-West 92 % 70 % |
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Währung / Finanzen |
Währungseinheit: CFA-Franc (CFA-Francs)
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Einteilung: 1 CFA-Franc = 100 Centimes
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Geldautomaten: Es gibt ein paar Geräte in der Hauptstadt.
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Internationale Kreditkarten: Nur vereinzelte Geschäfte und Hotels in der Hauptstadt akzeptieren Kreditkarten.
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Bestimmungen: Landes- und Fremdwährungen können unbegrenzt eingeführt werden. Es besteht Deklarationspflicht. Fremdwährungen können bis zu dem bei der Einreise deklariereten Betrag ausgeführt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf 25.000 CFA-Fr beschränkt, jedoch ist ein Rücktausch außerhalb der Länder der CFA-Franc-Zone nur mit hohen Tauschverlusten unmöglich.
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Aktueller Wechselkurs Stand: 06.02.2012 01:15 Uhr
1 Euro = 655.957 CFA Franc BEAC
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Zollbestimmungen |
Zollfrei dürfen mitgeführt werden:
- 240 Zigaretten oder 125 Zigarren oder 500 g Tabak
- 1 Liter alkoholische Getränke
- geringe Mengen Parfüm
(Angaben gültig für Personen ab 18 Jahre)
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Touristen und Personen, die auf der Durchreise sind, können Gegenstände des persönlichen Bedarfs zollfrei mitführen.
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Reisehinweise |
Da sowohl die politische, als auch die wirtschaftliche Lage nicht besonders stabil sind, wird von Reisen in der Tschad, welche nicht unbedingt notwendig sind, vorläufig abgeraten.
Wenn Sie sich außerhalb der Hauptstadt frei bewegen wollen, benötigen Sie eine Reiseerlaubnis der Innenministeriums.
Vor allem im Norden des Landes gibt es viele Minenfelder. Hier ist bei Autofahrten die Mitnahme eines ortskundigen Führers vorgeschrieben.
Sollte es zu einem bewaffneten überfall kommen, ist es sicherer keine Gegenwehr zu leisten!
Das Risiko einer Entführung ist für westliche Ausländer im gesamten Land sehr hoch.
Die deutsche Botschaft in der Hauptstadt N`Djamena bietet zur Zeit nur Nothilfe an. Rechts- und Konsularische Dienstleitungen stehen nicht zur Verfügung.
Für die Einreise in die Republik Tschad ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
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Verhalten |
Da die Benutzung von Videokameras und Fotoapparaten nur mit behördlicher Genehmigung erlaubt ist, sollten Sie diese gleich nach derr Einreise beim Tourismusministerium beantragen. Die Gebühr wird nach Kameragröße und -ausstattung berechnet.
Eine medizinischen Versorgung ist nur sehr eingeschränkt möglich und liegt weit hinter dem europäischen Standard zurück. Es ist empfehlenswert, eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitzuführen. Darüber hinaus ist auf das vorhandensein einer Auslands-Krankenversicherung mit Rückholung im Krankheitsfall zu achten.
Ein erweiterter Impschutz gegen Hepatitis A und B, Typhus, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Tollwut ist ebenfalls sinnvoll. Bitte beachten Sie, das Malaria im ganzen Land ganzjährig verbreitet ist und eine entsprechende Malariaprophylaxe vorgenommen werden sollte.
Die Wasserqualität ist zum Teil extrem schlecht. Benutzen Sie nach Möglichkeit immer Wasser aus versiegelten Flaschen. Leitungswasser ist vor dem Gebrauch immer abzukochen, selbst wenn es nur als Abwaschwasser dient. Besonders bei der Auswahl von Lebensmitteln ist es wichtig, extrem genau auf die Qualität zu achten (Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht essen, Obst immer schälen, ...).
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Wirtschaft |
Als eines der ärmsten Lander der Erde müssen große Teile der Bevölkerung mit einem Jahreseinkommen überleben, das unter dem monatlichen Existenzminimum eines EU-Bürgers liegt.
Da es kaum Bodenschätze und die notwendige Infrastuktur gibt, ist ein wirtschaftlicher Aufschwung nicht in Sicht. Durch die lang anhaltenden Bürgerkriege und ständigen inneren Unruhen gibt es so gut wie keine ausländischen Investoren.
Obwohl das Land nicht sehr fruchtbar ist, arbeiten etwa 90% der Einwohner in der Landwirtschaft, um Lebensmittel für den Eigenbedarf anzubauen.
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Industriezweige: Baumaterialien, Bierbrauerei, Landwirtschaft, Lebensmittelherstellung, Haushaltgüterherstellung, Textilien
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Naturresourcen: Erdöl, Fisch, Uran
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Flächennutzung: Nutzland: 3% Getreideanbau: 0% Weidefläche: 36% Wälder: 26% sonstiges: 35%
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Pflanzen |
Die nördlichen Regionen bestehen aus weit reichenden Trocken- und Dornensavannen. Es gibt auch Abschnitte die nur aus steiniger Wüste bestehen und wenige vereinzelte grüne Oasen besitzen.
Nach Süden hin geht es in Feuchtsavannen und grosse Waldgebiete über, da das Klima hier regenreicher ist.
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Tiere |
Auf Grund des Klimas gibt es im Süden mehr Tiere als im Norden des Landes. Diese bestehen aus zahlreichen Elefanten, Geparden, Giraffen, Löwen und Schweinen.
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