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Landesdaten |
Lage: Zentralafrika
Zeitzone: MEZ (während der Sommerzeit: MEZ - 1)
Grösse: gesamt: 1.284.000 km² davon Land: 1.259.200 km² davon Wasser: 24.800 km²
Länge der Staatsgrenze: 5.968 km davon entfallen auf: Kamerun: 1.094 km Libyen: 1.055 km Niger: 1.175 km Nigeria: 87 km Sudan: 1.360 km Zentralafrikanische Republik: 1.197 km
Küstenlinie: 0 km
Hauptstadt: N'Djamena
Präfekturen: 14
Batha, Biltine, Borkou-Ennedi-Tibesti, Chari-Baguirmi, Guera, Kanem, Lac, Logone Occidental, Logone Oriental, Mayo-Kebbi, Moyen-Chari, Ouaddai, Salamat, Tandjile
Telefonvorwahl: 00 235
Höchster Punkt: Emi Koussi 3.415 m
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Bevölkerung |
Einwohnerzahl: ca. 8,7 Millionen Einwohner
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Bevölkerungswachstum: 3,3% pro Jahr
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Bevölkerungsdichte (Ew. pro km²): 7
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Lebenserwartung: 49 (männlich), 53 (weiblich)
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Amtssprache: Arabisch und Französisch
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Religionen: 50% Moslems, 25% Christen, 25% sonstige
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Klima |
nördliche Regionen: trockenes und heisses Wüstenklima Regenzeit von Juli bis September häufige Sandstürme in der Trockenzeit
südliche Regionen: warmes Steppen und Savannenklima Regenzeit von Mai bis Oktober
Die jährliche fallende Regenmenge ist sehr unterschiedlich. In manchen Jahren fällt auch in der Regenzeit kaum Regen, bei einer dennoch hohen Luftfeuchtigkeit.
Die Tagestemperatur beträgt im Jahresmittel ca. 30°C. Kurz bevor eine Regenzeit beginnt steigt die Temperatur vereinzelt auf bis zu 40°C an.
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| Wettervorhersage für Morgen (Tageswerte) |
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Stadt: max. Temperatur: Windstärke: |
Ndjamena 29.4°C 14.5 km/h |
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Windrichtung: Luftfeuchtigkeit: Niederschlagsrisiko: |
Süd-Süd-West 84 % 80 % |
| Wettervorhersage für Morgen (Nachtwerte) |
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Stadt: min. Temperatur: Windstärke: |
Ndjamena 22.8°C 6.4 km/h |
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Windrichtung: Luftfeuchtigkeit: Niederschlagsrisiko: |
West-Süd-West 92 % 70 % |
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Währung / Finanzen |
Währungseinheit: CFA-Franc (CFA-Francs)
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Einteilung: 1 CFA-Franc = 100 Centimes
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Geldautomaten: nicht verfügbar
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Internationale Kreditkarten: Diese werden vereinzelt in grossen Geschäften akzeptiert.
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Bestimmungen: Landes- und Fremdwährungen können unbegrenzt eingeführt werden. Es besteht Deklarationspflicht. Fremdwährungen können bis zu dem bei der Einreise deklariereten Betrag ausgeführt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist auf 10.000 CFA-Fr beschränkt, jedoch ist ein Rücktausch ausserhalb der Länder der "CFA-Franc-Zone" nicht möglich.
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Aktueller Wechselkurs Stand: 08.09.2010 13:30 Uhr
1 Euro = 655.957 CFA Franc BEAC
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Zollbestimmungen |
Zollfrei dürfen mitgeführt werden: 240 Zigaretten oder 125 Zigarren oder 500 g Tabak 1 Liter alkoholische Getränke (Angaben gültig für Personen ab 18 Jahre)
Touristen und Personen, die auf der Durchreise sind, können Gegenstände des persönlichen Bedarfs zollfrei mitführen.
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Reisehinweise |
Da sowohl die politische, als auch die wirtschaftliche Lage nicht besonders stabil sind, wird von Reisen in der Tschad, welche nicht unbedingt notwendig sind, vorläufig abgeraten.
Wenn Sie sich ausserhalb der Hauptstadt frei bewegen wollen, benötigen Sie eine Reiseerlaubnis der Innenministeriums.
Vor allem im Norden des Landes gibt es viele Minenfelder. Hier ist bei Autofahrten die Mitnahme eines ortskundigen Führers vorgeschrieben.
Sollte es zu einem bewaffneten Überfall kommen, ist es sicherer keine Gegenwehr zu leisten!
Aktuelle Auskünfte zur Lage im Tschad kann auch die Botschaft des Tschad in Bonn geben.
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Verhalten |
Da die Benutzung von Videokameras und Fotoapparaten nur mit behördlicher Genehmigung erlaubt ist, sollten Sie diese gleich bei der Einreise ins Land beantragen.
Die Gebühr wird nach Kameragröße und -ausstattung berechnet.
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Wirtschaft |
Als eines der ärmsten Lander der Erde müssen grosse Teile der Bevölkerung mit einem Jahreseinkommen überleben, das unter dem monatlichen Existenzminimum eines EU-Bürgers liegt.
Da es kaum Bodenschätze und die notwendige Infrastuktur gibt, ist ein wirtschaftlicher Aufschwung nicht in Sicht. Durch die lang anhaltenden Bürgerkriege und ständigen inneren Unruhen gibt es so gut wie keine ausländischen Investoren.
Obwohl das Land nicht sehr fruchtbar ist, arbeiten etwa ¾ der Einwohner in der Landwirtschaft, um Lebensmittel für den Eigenbedarf anzubauen.
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| Industriezweige: |
Baumaterialien, Bierbrauerei, Landwirtschaft, Lebensmittelherstellung, Haushaltgüterherstellung, Textilien
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| Naturresourcen: |
Erdöl, Fisch, Uran
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| Flächennutzung: |
| Nutzland: 3% |
| Getreideanbau: 0% |
| Weidefläche: 36% |
| Wälder: 26% |
sonstiges: 35%
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Pflanzen |
Die nördlichen Regionen bestehen aus weit reichenden Trocken- und Dornensavannen. Es gibt auch Abschnitte die nur aus steiniger Wüste bestehen und wenige vereinzelte grüne Oasen besitzen.
Nach Süden hin geht es in Feuchtsavannen und grosse Waldgebiete über, da das Klima hier regenreicher ist.
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Tiere |
Auf Grund des Klimas gibt es im Süden mehr Tiere als im Norden des Landes.
Diese bestehen aus zahlreichen Elefanten, Geparden, Giraffen, Löwen und Schweinen.
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