|
|
Die Stadt Dalian, früher Lüda, ist eine Hafenstadt in der Provinz Liaoning, China auf 39° 02' N, 121° 46' O. Als bezirksfreie Stadt hat sie eine Fläche von 13.238 km² und ca. 5,58 Mio. Einwohner (2003), davon 2.039.669 (1. Januar 2005) in den vier inneren Stadtbezirken.
Geschichte Dalian war dank seiner günstigen geographischen Lage bereits im 6. Jahrhundert ein wichtiger Hafen. Die Qing-Dynastie benutzte den Hafen als Stützpunkt ihrer Nordflotte, die in dem chinesisch-japanischen Krieg von 1894 unterging. Nach dem russisch-japanischen Krieg 1904/05 geriet die Hafenstadt in japanische Hand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt zuerst von China und der Sowjetunion gemeinsam verwaltet, ab 1955 wieder an China zurückgegeben.
Die Stadt erlebte einen Aufschwung durch den Bau der Transmandschurischen Eisenbahn durch das nördlich gelegene Harbin und den Bau einer Anschlussverbindung.
1950 wurde sie mit Lüshunkou (Lüshun) und Jīnzhōu zu Lǚdà vereinigt, das 1981 wieder in Dalian umbenannt wurde.
Dalian ist seit 1984 Sonderwirtschaftszone. Von Yantai in der am anderen Ufer des Bohai-Golfes gelegenen Provinz Shandong nach Dalian ist kürzlich der erste kommerzielle Transport von Personen mit einem Wasserflugzeug in China gestartet worden. Aufgrund seines gemässigten Klimas ist Dalian einer der beliebtesten Sommerferienorte in China. Der Hafen von Dalian ist zugleich einer der wichtigsten Marinestützpunkte Chinas.
Der Text auf dieser Seite basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Dalian aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.
|
 |  |