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Basisdaten Porto Velho ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Rondônia. Sie hat ca. 335.000 Einwohner.
Sie wurde 1914 als Hafen am Rio Madeira gegründet. Heute ist sie ein wichtiger Punkt der Transamazônica. Sie liegt 85 Meter über Normalnull.
Es gibt zwei Legenden, die sich um die Entstehung ihres Namens ranken: Die eine spricht von einem Hafen, der aufgrund eines dort ansässigen und bekannten Bauers "Porto do Velho" (Hafen des Alten) genannt wurde, die andere spricht von einem Sammelpunkt für das brasilianischen Heeres während des Paraguay-Krieges, nach dem Krieg blieb nur die Bezeichnung "Porto Velho".
Ab dem 13. September 1943 wurde Porto Velho Hauptstadt des neuen "Território Federal do Guaporé" und anschließend am 17. Februar 1956 Hauptstadt des neuen "Território Federal de Rondônia".
Die Stadt profitierte in ihren frühen Jahren vom Kautschukboom, denn sowohl die Madeira-Mamoré-Eisenbahn (EFMM) als auch verschiedene Schiffsrouten für den Kautschuk-Abbau im nahegelegenen Urwald führten durch Porto Velho, wodurch die Stadt zu bescheidenem Reichtum gelangte. Seit den achtziger Jahren ist die Stadt wie der Bundesstaat Rondônia Ziel starken Zuzuges, vor allem aus dem Nordosten Brasiliens. Verarmte Bewohner der Bundesstaaten an den Küsten ziehen in die Inneren Staaten, wo sie hoffen, Urwald in Plantagen umwandeln zu können und damit ein besseres Leben zu führen.
Die Stadt liegt am Rio Madeira, nahe Sehenswürdigkeiten sind die Tempel Mãe Esperanza, Mãe Petronilha und Albertino.
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