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Lage Chonburi ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz (Tschangwat) im Osten Thailands.
Chonburi liegt im östlichen Einzugsbereich von Bangkok an der Küste des Golf von Thailand in etwa 80 km Entfernung zur Hauptstadt. Die Stadt ist gut über die Schnellstraße (Highway) Bangna-Trat oder über die neue Autobahn 7 (Motorway) zu erreichen.
Wirtschaft Chonburi ist eine boomende Industriestadt, etwas abgeschwächt nach der Wirtschaftskrise infolge des Verfalls des Baht seit 1997. Fischerei, Handel und der Hafen tragen zur wirtschaftlichen Bedeutung der lebhaften Stadt bei. Im Süden der Stadt liegen die größten Austernkolonien des Landes.
Im Zuge des Eastern Seaboard Development Programs entwickelt sich eine Petrochemie-Industrie von einiger Bedeutung, die auf Basis der Erdgasvorkommen im Golf von Thailand arbeitet. Der ca. 30 km südlich von Chonburi seit ca. 1990 neu angelegte Tiefseehafen Laem Chabang ist inzwischen der größte thailändische Hafen mit intensivstem Schiffsverkehr und Autobahnanbindung an das Ballungsgebiet Bangkok.
Die Landwirtschaft erzeugt hauptsächlich Zuckerrohr, Kokosnüsse, Kautschuk, Maniok und natürlich Reis. Dies wird zu Tapioka (Stärkemehl) weiter verarbeitet, einem wichtigen Ausfuhrprodukt Thailands.
Geschichte Chonburi wurde im 14. Jahrhundert im Zuge der Erweiterung des Reiches von Ayutthaya gegründet.
König Rama V. Chulalongkorn machte Chonburi Ende des 19. Jahrhunderts zur Hauptstadt der Provinz, die damals aus drei größeren Ortschaften bestand.
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