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Liberien - Monrovia



Die Stadt

Monrovia ist die Hauptstadt des westafrikanischen Staates Liberia. Sie zählt etwa eine Million Einwohner (Stand 2004).

Monrovia liegt am südlichen Mündungsarm des Saint Paul River in den Atlantik in einem Gebiet, das einst Sierra Leone abgekauft wurde, beim Kap Mesurado.


Geschichte

Monrovia wurde 1822 von der American Colonization Society gegründet, um dort freigelassene Sklaven aus den USA anzusiedeln. Die Stadt wurde nach dem ehemaligen US-Präsidenten und ersten Vorsitzenden der American Colonization Society James Monroe benannt.

Ende des 19. Jahrhunderts hatte Monrovia einen mäßigen, durch eine Barre gesperrten Hafen und bestand nur zum kleinsten Teil aus Steingebäuden, im übrigen aus Hütten. Die Stadt, die damals einzige der Republik, zählte etwa 13.000 Einwohner, und war weitaus der bedeutendste Handelsplatz des Staates und Sitz eines deutschen Konsuls.

Seit den 1990er Jahren wurde die Lebensqualität in Monrovia durch den ruinösen Bürgerkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen.


Wirtschaft

Wirtschaftliches Standbein der Stadt ist der Seehafen, der während des Zweiten Weltkrieges von der US-Armee wesentlich erweitert wurde. Die wichtigsten Exportgüter sind Gummi und Eisenerz. Der Hafen ist auch Standort von großen Lagerhallen und Werften. Das industrielle Bild der Stadt erstreckt sich von der Zementproduktion über die Ölraffinierung, Lebensmittelherstellung, Ziegel- und Möbelproduktion hin zur Chemikalienerzeugung.


Der Text auf dieser Seite basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Monrovia aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.





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