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Armenien - Gjumri



Allgemeines

Gjumri (armenisch Գյումրի; historisch auch Kumardschi, von 1840-1924 Alexandropol, von 1924-1991 Leninakan) ist mit etwa 130.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Armeniens und Hauptstadt der Provinz Shirak.

Gjumri liegt im Westen des Landes, nahe der Grenze zur Türkei auf etwa 1592 Meter über NN. Das Klima ist ziemlich trocken und im Sommer angenehm kühl, aber der Winter ist streng.

Die Industrie besteht u.a. aus Teppichwebereien und Metall verarbeitenden Fabriken. Die Arbeitslosigkeit ist nach den Verwüstungen von 1988 (s.u.) hoch.

Die Stadt hat mehrere Bildungsanstalten, u.a. ein Polytechnikum (Technische Hochschule).


Geschichte

Die Stadt wurde 1834 auf den Ruinen einer alten Festung gegründet. Sie teilte die wechselnden Schicksale Armeniens. Ihr Name war bis 1924 Alexandropol, danach bis 1991 Leninakan.

Am 7. Dezember 1988 erschütterte ein schweres Erdbeben die Region Lori im Norden der Armenischen SSR, bei dem 25.000 Menschen ums Leben kamen. Neben der Stadt Spitak, die nahezu vollständig zerstört wurde, wurden Leninakan und Kirowakan (heute Wanadsor) sowie viele umliegende Dörfer schwer beschädigt.

Aus der Stadt kommt auch der armenische Erstligaverein FC Schirak Gjumri.


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