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Lage San Rafael ist eine Stadt im westlichen Argentinien. Sie liegt im zentralen Süden der Provinz Mendoza und hat 106.386 Einwohner (2001). Damit ist sie die zweitwichtigste Stadt der Provinz.
Die Stadt liegt nördlich des Río Diamante, der an dieser Stelle eine Insel bildet, die heute der Park der Stadt ist. Durch Kanäle wurde ein künstliches Bewässerungssystem geschaffen, so dass in der Umgebung der Stadt Landwirtschaft betrieben werden kann und die Stadt selbst durch begrünte Straßen verschönert werden konnte.
Wirtschaft San Rafael ist vor allem ein agro-industrielles Zentrum, hier werden die Produkte der Oasenregion rund um die Stadt verarbeitet und konserviert. In der Umgebung wird vor allem Wein angebaut, aber auch Früchte und Tomaten.
Tourismus Westlich der Stadt liegen mehrere Stauseen am Río Diamante, die hauptsächlich Energie bereitstellen sowie für das Bewässern der Felder dienen, jedoch auch touristische Infrastruktur besitzen: Galileo Vitale, El Tigre, Los Reyunos und Agua de Toro. Südlich von San Rafael liegen die größeren Stauseen von Valle Grande und El Nihuil, ebenfalls beliebte Reiseziele.
Geschichte San Rafael wurde 1805 als Festung gegen die Indianer vom Vizekönig Rafael de Sobremonte gegründet, dessen Namen der Ort von dort an trug. Ab 1860 konsolidierte sich die Siedlung endgültig, als sich hier Kolonisten aus Italien und Frankreich ansiedelten, die in der Nachbarschaft Landwirtschaft betrieben. Während der sogenannten Wüstenkampagne, dem Vernichtungsfeldzug des Generals Julio Argentino Roca gegen die Indianer Ende der 1870er Jahre war San Rafael einer der Hauptmilitärstützpunkte gegen die Mapuches. 1903 wurde der Ort an das Eisenbahnnetz angebunden, was das Bevölkerungswachstum deutlich ankurbelte. 1922 erhielt San Rafael die Stadtrechte.
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