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Die Stadt San Isidro ist ein Vorort der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, gelegen in der sogenannten Zona Norte des Gran Buenos Aires direkt an der Mündung des Río Luján in den Río de la Plata. Er hat 291.505 Einwohner (2001), die Tendenz ist dabei eher fallend.
San Isidro, 25 km von der Hauptstadt entfernt gelegen, wurde im 19. Jahrhundert als landwirtschaftlich geprägte Ansiedlung gegründet. Im Zentrum sind mehrere historische Bauten erhalten geblieben. Ein stürmisches Wachstum erlebte die Stadt jedoch zwischen 1940 und 1980, als sich Buenos Aires über sein eigentliches Stadtgebiet heraus auszudehnen begann.
Heute gilt San Isidro als einer der reichsten Vororte von Buenos Aires. Besonders im Ostteil, am Fluss, liegen mehrere renommierte Clubgelände und große Villen mit üppigen Parks. Im Norden des Distrikts gibt es einige geschlossene Stadtviertel, in die man nur mit Genehmigung gelangt. Bekannt ist auch die Pferderennbahn (Hipódromo), die zweitgrößte Argentiniens. Allerdings befindet sich im Distrikt San Isidro auch das größte Elendsviertel (Villa Miseria) von Buenos Aires, die Villa La Cava mit 25.000 Einwohnern.
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