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Argentinien - Olavarría



Geografie

Olavarría ist eine Stadt im Osten Argentiniens. Sie liegt im Zentrum der Provinz Buenos Aires und hat 83.738 Einwohner (2001). Die Stadt ist nach einem der Helden der argentinischen Unabhängigkeit, José de Olavarría, benannt.

Die Stadt liegt im Kernland der landwirtschaftlich genutzten feuchten Pampa, einer flachen Grasebene. Das Klima ist gemäßigt, mit warmen Sommern und relativ milden Wintern, in denen es allerdings schneien kann.


Wirtschaft

Heute dominiert in Olavarría ein Mix aus Agroindustrie (Lebensmittelverarbeitung) und der Zementindustrie. In letzterer Industrieform ist Olavarría die führende Stadt des Landes.


Geschichte

Die Stadt wurde 1867 während der Eroberung des Südens Argentiniens von den Indianern gegründet. Bis 1869 blieb hier die Hauptkommandatur der damaligen Südgrenze Argentiniens, so dass die Stadt vor allem militärische Bedeutung hatte. 1869 wurde die Kommandatur weiter nach Süden verlegt, und ab diesem Jahr begann die landwirtschaftliche Erschließung durch Italiener und Wolgadeutsche (ab 1878), die vor allem Weizen anbauten. In den 1880er Jahren hatte die Gegend die bedeutendste Weizenproduktion des Landes. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde in der Umgebung Granit gefördert, und die Stadt verwandelte sich bald in eine Industriestadt, in der die Zementindustrie dominierte.


Der Text auf dieser Seite basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel Olavarría aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.





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