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Algerien - Sidi bel Abbès



Die Stadt

Sidi bel Abbès ist eine Stadt im Nordwesten Algeriens mit etwa 210.000 (2005) Einwohnern, die als Mutter der Französischen Fremdenlegion gilt. Sie liegt in der gleichnamigen Provinz Sidi bel Abbès, deren Hauptstadt sie ist. Die Stadt, die nach einem muslimischen Heiligen, der hier begraben liegt, benannt ist, liegt 75 Kilometer südlich der Küste zum Mittelmeer im Norden des Atlasgebirges auf etwa 470 Metern Höhe in der Tellatlas-Gebirgskette.

Sie ist von einer Stadtmauer mit insgesamt vier Toren umschlossen und verfügt über eine Universität. Ein regelmäßig austrocknender Fluss, ein Wadi versorgt die Stadt spärlich mit Wasser. Man übernahm einst Bewässerungsideen aus dem ebenfalls recht trockenen Andalusien und konnte so den Ertrag der Ernte vergrößern. Heute ist der Anbau von Getreide der hauptsächliche Wirtschaftszweig der Region.


Geschichte

1843 gründeten Franzosen nahe dem Dorf Sidi bel Abbès einen militärischen Außenposten und schufen innerhalb weniger Jahre eine Stadt nach französischem Vorbild. Diese wurde zu einem Zentrum der Fremdenlegion und wuchs schnell. Dadurch bedingt verschwand die traditionelle Gliederung der Siedlung. Von 1931 bis 1961 stellte die Stadt für die Französische Fremdenlegion den Ort der Grundausbildung für neue Rekruten und das Hauptquartier der ersten Legion dar.


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