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Die Stadt Magdeburg ist eine Stadt in Deutschland. Sie ist die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und die flächengrößte Stadt sowie eines der drei Oberzentren dieses Bundeslandes. Magdeburg ist sowohl katholischer als auch evangelischer Bischofssitz und Standort zweier Hochschulen: der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH).
Die Stadt liegt an der Elbe und am Rand der Magdeburger Börde auf altem Kulturboden. Im Jahr 2005 feierte sie ihr 1200-jähriges Bestehen.
Nächst gelegene größere Städte sind Wolfsburg etwa 64 km nordwestlich, die Partnerstadt Braunschweig etwa 75 km westlich, Halle (Saale) etwa 75 km südlich und Potsdam etwa 105 km östlich. Berlin liegt 130 km östlich. Die Einwohnerzahl der Stadt Magdeburg überschritt um das Jahr 1878 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Heute leben in der Landeshauptstadt rund 230.000 Menschen.
Der Name der Stadt geht etymologisch auf das Wort "Machte" zurück. Sie bedeutet als "Mächtige Burg". Daher wird das a auch kurz ausgesprochen im aktuellen Namen.
Magdeburg liegt am Ostrand der Landschaft Magdeburger Börde an der mittleren Elbe in 50 Meter Meereshöhe. Die Stadt erstreckt sich vornehmlich am westlichen Hochufer des Stroms an einer Geländestufe, die durch den Domfelsen gebildet wird; sie ist eine der wenigen Städte der Norddeutschen Tiefebene, die auf Fels gegründet ist. Teilweise liegt das Stadtgebiet auf einer langgestreckten Insel zwischen "Strom Elbe" und "Alter Elbe" und am flachen rechten Ufer des Flusses.
Von der Innenstadt nur durch die Elbe getrennt, erstreckt sich auf fast 300 Hektar die "grüne Oase" des Elbauen- und Herrenkrug-Parks. Der "Jahrtausendturm" und eine Seebühne bereichern den Landschaftspark seit der Gartenausstellung 1999.
 Geschichte Magdeburg wurde 805 erstmals im Diedenhofer Kapitular Karls des Großen als Magadoburg erwähnt und war Kaiserpfalz unter Kaiser Otto I.
919 befestigte Heinrich I. der Vogler Magdeburg gegen die Magyaren und Slawen. Jedoch wurde die Magdeburger Elbfurt gleichzeitig genutzt, um mit den östlich der Elbe lebenden Slawen Handel zu treiben.
929 arrangierte Heinrich I. die Hochzeit seines Sohnes Otto I. des Großen mit Edith (Editha, Eadgyth), der Tochter Edward des Älteren von England. Bei Otto und Ediths Hochzeit erhielt sie Magdeburg als Morgengabe.
937 wurde eine Reichsversammlung unter Beteiligung von zwei Erzbischöfen, acht Bischöfen und höchsten säkularen Würdenträgern abgehalten. Zur selben Zeit wurde das Mauritiuskloster (Moritzkloster) zu Ehren des St. Mauritius gestiftet.
946 starb Königin Editha und wurde in der Klosterkirche, dem späteren Magdeburger Dom, beigesetzt. Otto heiratete danach Adelheid von Italien welche die Architektur Magdeburgs stark beeinflusste.
962 wurden Otto der Große und seine zweite Frau Adelheid mit der Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches gekrönt.
Auf der Synode von Ravenna wurde 968 Magdeburg zum Erzbistum erhoben. Adalbert von Magdeburg wurde als St. Adalbert, Apostel der Slawen, bestätigt. Zum Erzbistum gehörten die Bistümer Brandenburg, Havelberg, Meißen (bis 1399), Merseburg, Posen (bis etwa 1000), Zeitz-Naumburg, und Lebus (erst ab 1420).
973 starb Kaiser Otto der Große. Er wurde neben seiner ersten Frau Editha beigesetzt.
995 schloss Otto III. Schlesien mit einem Patent dem Bistum Meißen an und unterstellte es dem Erzbistum Magdeburg.
1035 wurde Magdeburg zur Messestadt erklärt, ein Patent gab der Stadt das Recht, Handelsausstellungen und Konventionen abzuhalten. Viele Besucher aus vielen Ländern trieben in Magdeburg Handel. So fand sich eine Magdeburger Silbermünze aus dem 11. Jahrhundert im Münzfund von Sandur auf den Färöern. Im Jahre 1126 wurde Norbert von Xanten, der später heilig gesprochen wurde, Erzbischof von Magdeburg. Im 12. Jahrhundert löste sich die Stadt vom Stadtherrn (Erzbistum Magdeburg), doch konnte sie nie die völlige Freiheit erlangen. Um 1430 kam es zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Erzbischof, die u.a. das Konzil von Basel zu beenden versuchte. 1500 wird das Erzstift dem Niedersächsischen Reichskreis zugeteilt. 1503 verlegte der Erzbischof seine Residenz nach Halle und die Einführung der Reformation 1524 vertiefte die Gegensätze zwischen Stadt und Erzbistum weiter.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Magdeburg durch kaiserliche Truppen unter dem Feldherrn der katholischen Liga Tilly am 10. Mai/20. Mai 1631 erobert und ging anschließend in Flammen auf ("Magdeburger Hochzeit"). Dieser Vorgang erlangte auch unter dem Begriff Magdeburgisieren traurige Berühmtheit. Dabei wurden bis auf wenige tausend Menschen die Einwohner durch die einrückenden Truppen sowie dem Brand getötet. Die Stadt wurde weitgehend zerstört. Mit 20.000 (nach anderen Angaben bis zu 30.000) Toten gilt dies als das größte Einzelmassaker des dreißigjährigen Krieges. 1635 wurde die Stadt und das Erzstift im Frieden von Prag dem sächsischen Prinzen August überlassen, der bereits 1628 zum Administrator gewählt worden war. Im Westfälischen Frieden 1648 wurde das Erzstift Magdeburg dem Kurfürstentum Brandenburg als Anwartschaft zugesprochen, die aber erst nach dem Tod des sächsischen Administrators eingelöst werden sollte. In jener Zeit (1646 bis 1681) war Otto von Guericke Bürgermeister von Magdeburg. Er war gleichzeitig Physiker, Erfinder der Kolbenluftpumpe und führte die berühmten Vakuumversuche mit den Magdeburger Halbkugeln aus.
1680 kam nach dem Tode Augusts das nun als Herzogtum Magdeburg säkularisierte Erzstift und damit auch die Stadt unter brandenburgische Herrschaft.
Bereits nach 1666 stationierte der Kurfürst von Brandenburg 15.000 Mann in der Stadt und ließ die im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Befestigungen wiedererrichten. Im 18. Jahrhundert wurde die Festung weiter ausgebaut. Unter Friedrich II. nahm die Festung 200 Hektar (ha) ein; das Stadtareal erreichte dagegen nur 120 ha.
1807 kam die Stadt vorübergehend zum Königreich Westfalen und wurde Sitz des Elbdepartements.
Nach dem für Napoleon verlorengegangenen Krieg kam Magdeburg 1814 wieder an Preußen und wurde 1816 Hauptstadt der Provinz Sachsen sowie Sitz des Regierungsbezirks Magdeburg und des Landkreises Magdeburg. 1828 entstand der Stadtkreis Magdeburg und 1887 wurde der Landkreis Magdeburg aufgelöst. Das Magdeburger Umland gehörte danach zu den Kreisen Jerichow I (später Burg), Calbe, Wanzleben und Wolmirstedt, die bei der jüngsten Kreisreform 1993 aufgelöst beziehungsweise mit benachbarten Landkreisen zu größeren Verwaltungseinheiten zusammen geschlossen wurden.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Industrieproduktion durch Beschäftigung von Zwangsarbeitern aufrechterhalten. Die Brikettenbraunkohle-Benzin-AG (Brabag) als größter Treibstofflieferant der Wehrmacht errichtete 1944 sechs KZ-Außenlager. Eines davon, das KZ „Magda“, befand sich in Magdeburg-Rothensee. Die anderen fünf befanden sich an anderen Orten in Sachsen (Lausitz) und dem heutigen Sachsen-Anhalt. Zwischen Juni 1944 bis Februar 1945 arbeiteten dort 2172 Juden, von denen etwa 65 Prozent starben.
Ein weiteres Konzentrationslager speziell für Sinti und Roma befand sich am Holzweg. Es wurde 1943 auf Grund der Anwohnerproteste geschlossen. Die Inhaftierten wurden in das Konzentrationslager Auschwitz verbracht.
Von 1943 bis 1945 befand sich ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald bei der Firma "Polte" in der Magdeburger Liebknechtstraße. Über 3000 vornehmlich Juden aus den KZ Riga-Kaiserwald, Auschwitz, Stutthof und Ravensbrück, und russische und polnische Gefangene mussten hier schwere Arbeit verrichten und lebten in einem Barackenlager.
Ab 1943 wurde Magdeburg durch alliierte Bomberverbände angegriffen. Erste Ziele waren die Industriebetriebe, die zur Rüstungsproduktion gehörten. Die Altstadt wurde durch den Luftangriff am 16. Januar 1945 zu etwa 90 Prozent zerstört. Unter anderem 15 Kirchen wurden zerstört und auch die Gründerzeit-Viertel erlitten - wie in Berlin, Chemnitz und Dresden - ungeheuere Schäden. Die "Nordfront" wurde fast völlig zerstört.
Nach dem Krieg wurden die Innenstadt und betroffene Viertel enttrümmert (siehe "Trümmerfrauen"). Aus Geldmangel wurden aber von den beschädigten Gebäuden nur die wertvollsten gerettet beziehungsweise die von Zerstörung weniger betroffenen Bauten restauriert (Magdeburger Dom, Kloster Unser Lieben Frauen, Rathaus). Auf "Ruinen" sollte eine neue Stadt entstehen. So prägen heute anstelle der Barockhäuser des Breiten Wegs, der Gründerzeit- und Jugendstilgebäude zahlreiche Plattenbauten die Innenstadt und Neubaugebiete, ergänzt um einige Bauten der Nationalen Tradition der Nachkriegszeit, die die sowjetische Architektur der Stalinzeit zum Vorbild haben.
Von 1945 bis 1953 tragen die Magdeburger Großbetriebe als SAG-Betriebe zur Erfüllung der Deutschland auferlegten Reparationsverpflichtungen bei.
In der DDR blieb Magdeburg Standort des Schwermaschinenbaus (z.B. SKET) und wurde 1952 Bezirksstadt des Bezirks Magdeburg, der 1990 wieder aufgelöst wurde.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands bildeten die Bezirke Halle und Magdeburg den Kern des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Dabei wurde Magdeburg in einer knappen Abstimmung des ersten Landtages zwischen Magdeburg und Halle zur neuen Landeshauptstadt bestimmt. 1992/94 wurde Magdeburg wieder Sitz eines römisch-katholischen Bischofs, dessen Bistum nunmehr dem Erzbistum Paderborn untersteht.
Magdeburg hat von 1990 bis 2005 rund 60.000 Einwohner verloren und ist von knapp 290.000 auf nunmehr 228.000 Einwohner geschrumpft. Dies stellt die Stadt vor große Herausforderungen, da die zur Verfügung stehenden Wohnflächen den Bedarf weit übersteigen.
 Einwohnerentwicklung 1450 fordert in Magdeburg eine Pestepidemie 8.000 Tote und 1597 sterben beim Ausbruch der Pest 10.000 Menschen. Der starke Rückgang der Einwohnerzahl bis 1639 auf nur noch 450 Bewohner ist auf die fast vollständige Zerstörung der Stadt während der Kampfhandlungen im Dreißigjährigen Krieg zurückzuführen. 1683 sterben an der Pest in Magdeburg 2.650 Menschen. Nach dem Edikt von Potsdam 1685 erlebte die Stadt einen starken Bevölkerungszuwachs durch Einwanderer. Die Einwohnerzahl stieg von 5.000 im Jahre 1683 auf 13.000 im Jahre 1685. Eine Choleraepidemie 1831 forderte 3.577 Opfer.
Die Einwohnerzahl der Stadt Magdeburg stieg 1840 auf über 50.000 und verdoppelte sich bis 1880 auf 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1939 erreichte die Bevölkerungszahl mit rund 337.000 ihren historischen Höchststand. Von 1989 bis 2005 hat die Stadt aufgrund von Abwanderung, Suburbanisierung und Geburtenrückgang rund 60.000 Einwohner verloren und ist von über 290.000 auf nunmehr 228.000 geschrumpft. Für das Jahr 2020 wird eine Verringerung auf 197.000 Einwohner prognostiziert. Dieser Wert wird wohl nicht erreicht werden, da der Rückgang der Einwohnerzahl zum Erliegen gekommen ist. Im Jahr 2005 wuchs die Bevölkerungszahl um etwa 2100 Einwohner. Ein Großteil (~1800 Personen) ist dabei auf die Einführung der Zweitwohnungssteuer und der damit erfolgten statistischen Registerbereinigung zurückzuführen.
 Religionen Die Stadt Magdeburg gehörte anfangs zum Bistum Halberstadt. 936 wurde das St.-Moritz-Kloster in Magdeburg gegründet, das 962 in ein Domstift umgewandelt wurde. Damit wurde das Erzbistum Magdeburg gegründet. Eine zweite Urkunde zur Gründung des Bistums datiert von 968. Zum Erzbistum Magdeburg gehörten zunächst die Suffragane Merseburg, Zeitz-Naumburg, Meißen, Brandenburg und Havelberg, wobei Meißen im 15. Jahrhundert ausschied. 1521 wurde in Magdeburg die erste protestantische Predigt gehalten. Der Rat führte alsbald in der gesamten Stadt die Reformation ein. 1563 trat auch der Erzbischof zur lutherischen Lehre über und 1567 wurde auch im Dom die erste protestantische Predigt gehalten. Die wenigen in der Stadt noch verbliebenen Katholiken wurden vom Agnetenkloster in Neustadt versorgt. 1628 wurde das Kloster zu Unserer Lieben Frau in Magdeburg rekatholisiert. 1685 ließen sich reformierte Hugenotten in der Stadt nieder, 1689 reformierte Pfälzer, so dass alsbald auch zwei reformierte Gemeinden entstanden, die auch eigene politische Gemeinden bildeten. Nach dem Übergang an Preußen und der Vereinigung von lutherischen und reformierten Gemeinden innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche 1817 (Unierte Kirche) gehörten die protestantischen Gemeinden Magdeburgs zur "Evangelischen Kirche in Preußen" beziehungsweise deren Provinzialkirche Sachsen, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als "summus episcopus" war. Nach Wegfall des landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Sachsens Gründungsmitglied der "Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche (Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen) mit einem Bischof an der Spitze. Dessen Bischofskirche ist der Magdeburger Dom. Die protestantischen Kirchengemeinden Magdeburgs gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Magdeburg innerhalb der Propstei Magdeburg-Halberstadt, deren Sitz sich ebenfalls in Magdeburg befindet.
Im 19. Jahrhundert vermehrte sich auch die Zahl der Katholiken. Sie gehörten ab 1821 zum Bistum beziehungsweise ab 1929 Erzbistum Paderborn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Erzbischof immer schwerer, seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Erzbistums wahrzunehmen. Daher wurde in Magdeburg 1946 ein Generalvikar eingesetzt, der 1949 zum Weihbischof ernannt wurde. Durch die Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete 1972 formell abgetrennt und zum Bischöflichen Amt erhoben. Leiter dieses Amtes wurde ein Apostolischer Administrator mit dem Titel Bischof. Am 8. Juli 1994 wurde das bisherige Bischöfliche Amt Magdeburg zum Bistum erhoben und (wieder) der Erzdiözese Paderborn als Suffraganbistum unterstellt. Die Pfarrgemeinden Magdeburgs gehören somit heute zum Dekanat Magdeburg innerhalb des gleichnamigen Bistums.
Neben den beiden "großen Kirchen" (evangelisch: ca. 9%; römisch-katholisch: ca. 4%) gibt es in Magdeburg heute auch mehrere Freikirchen (ca. 0,7%) und sonstige religiöse Gruppierungen, darunter eine jüdische Gemeinde (ca. 0,3%). Die Gemeinde setzt sich hauptsächlich aus Einwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion zusammen und hat ca. 800 Mitglieder und ist somit eine der größten Gemeinden Ostdeutschlands. Die meisten Einwohner sind jedoch konfessionslos (ca. 86%). Der auch in anderen Regionen bestehende allgemeine Rückgang der Bedeutung der Kirchen, wurde in Ostdeutschland durch die deutliche Trennung von Kirche und Staat in der DDR noch verschärft, durch den die Kirchen stark an gesellschaftlicher Bedeutung verloren. Hinzu kamen Repressionen unterschiedlicher Intensität durch die DDR-Staatsmacht.
 Wappen Das Wappen der Stadt Magdeburg zeigt in Silber eine zweitürmige gezinnte rote Burg mit geöffnetem goldenen Tor, zwischen den Türmen wachsend eine grüngekleidete Jungfrau (Magd), in der erhobenen Rechten einen grünen Kranz haltend. Die Stadtfarben sind grün-rot.
Das Wappen ist "redend", das heißt die Wappensymbole Magd und Burg spiegeln die volksetymologische Herleitung des Namens wider. Beide Symbole sind schon in alten Siegeln der Stadt aus dem 13. Jahrhundert nachweisbar, wobei der Kranz als Zeichen der Reinheit erst später hinzu kam.
Verkehr Magdeburg besitzt einen Binnenhafen an Elbe und Mittellandkanal. Gemeinsam mit dem Schiffshebewerk, der Trogbrücke und den beiden Doppelsparschleusen bilden sie das größte Wasserstraßenkreuz Europas.
Die Stadt liegt auch an den Eisenbahnhauptstrecken Hannover-Magdeburg-Berlin, Wittenberge-Halle (Saale) und an verschiedenen Nebenstrecken, die im Hauptbahnhof zusammentreffen. Die beiden zum Eisenbahnknotenpunkt gehörenden Rangierbahnhöfe Magdeburg-Rothensee und Magdeburg-Buckau sind jedoch stillgelegt worden. In und um Magdeburg wird eine S-Bahn betrieben, das zusammen mit einem Straßenbahn- und Busliniennetz der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) den ÖPNV versorgt. Alle Linien im Stadtgebiet sind zu einheitlichen Preisen benutzbar.
Durch das nördliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn A 2 Hannover-Berlin, die im Nordwesten (Autobahnkreuz Magdeburg) von der A 14 gekreuzt wird, welche nur wenige Kilometer nördlich beginnt und in Richtung Südosten nach Halle-Leipzig führt.
Südlich der Stadt befindet sich der Flugplatz Magdeburg.
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