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Die Stadt Leipzig ist die bevölkerungsreichste und flächenmäßig zweitgrößte Stadt in Sachsen sowie eines der sechs Oberzentren dieses Bundeslandes. Zusammen mit Halle bildet Leipzig den Ballungsraum Leipzig-Halle. Leipzig ist Bestandteil der „Metropolregion Sachsendreieck“.
Der Name der Stadt leitet sich vom slawischen Lipsk (Linden-Ort) – so die bis heute im Sorbischen übliche Bezeichnung – ab. Poetisch spricht man seit Goethe von „Klein-Paris“ oder auch „Pleiß-Athen“ (nach dem Fluss Pleiße).
Im Jahre 1165 verlieh Markgraf Otto der Reiche von Meißen Leipzig das Stadtrecht und das Marktprivileg. Heute hat Leipzig den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz eines der drei Regierungsbezirke des Freistaates Sachsen. In der Nähe liegende Großstädte sind Halle (etwa 30 km nordwestlich), Chemnitz (etwa 70 km südlich), Dresden (etwa 100 km südöstlich), Erfurt (etwa 100 km südwestlich), Magdeburg (etwa 100 km nordwestlich) und Berlin (etwa 145 km nördlich). Die Einwohnerzahl Leipzigs überschritt etwa 1870 die Grenze von 100.000, wodurch sie offiziell den Status einer Großstadt erhielt. Heute hat Leipzig eine halbe Million Einwohner.
 Lage Leipzig liegt im Zentrum der Leipziger Tieflandsbucht, einem Teil der Norddeutschen Tiefebene, und fast im Schwerpunkt der drei benachbarten Landeshauptstädte Dresden, Magdeburg und Erfurt.
Durch die Stadt fließt die Weiße Elster, in die hier die Pleiße und die Parthe münden. Aus der Weißen Elster entspringt im Stadtgebiet mit der Luppe ein zweiter Flusslauf. Mit Leipzig wird aber vor allem die Pleiße in Verbindung gebracht, da sie unmittelbar am Stadtzentrum vorbeifließt.
Die höchsten Erhebungen Leipzigs sind der Monarchenhügel (159 m), der künstlich aufgeschüttete Fockeberg (153 m) sowie der knapp außerhalb der Stadtgrenze liegende Galgenberg (163 m).
Natur und Umwelt Entlang der Flüsse zieht sich ein ausgedehntes Auwaldgebiet mitten durch die Stadt. Es gilt als größtes innerstädtisches, zusammenhängendes Waldgebiet dieser Art in Europa. Da sich unter Leipzig und seinem Umland bedeutende Braunkohlelagerstätten befinden, wurde bereits in den 1930er Jahren mit dem industriellen Abbau dieses Rohstoffes in Tagebauweise begonnen. Durch den Bergbau, der sich während der DDR-Zeit immer weiter ausbreitete (Braunkohle war der Hauptenergieträger), wurden südlich von Leipzig Teile des Auwalds zerstört. Zahlreiche Hochwasserschutzmaßnahmen, unter anderem der Bau des Elsterbeckens und die Verlegung natürlicher Flussläufe sowie mit dem Kohleabbau verbundene Absenkungen des Grundwasserspiegels führten zu Störungen des hochspezialisierten Ökosystems, dass ursprünglich als natürliches Überflutungsgebiet diente.
In den 1950er Jahren wurden die Mühlpleiße und ein Teil des Elstermühlgrabens – im Mittelalter für den Betrieb von Mühlen teilweise künstlich angelegte Nebenarme der beiden Flüsse – wegen der Verschmutzung durch Industrieabwässer aus der Braunkohleverarbeitung südlich von Leipzig verrohrt und teilweise auch zugeschüttet, sodass Leipzig seinen Charakter als Flussstadt teilweise verlor. Seit den 1990er Jahren werden beide Flussläufe nach und nach wieder freigelegt.
Neben der Gewässerverunreinigung brachte die Braunkohlebefeuerung veralteter Industrieanlagen und Kraftwerke, die teilweise noch Vorkriegsstandard entsprachen, sowie häuslicher Ofenheizungen eine sehr starke Luftverschmutzung mit sich. Nach der Wende führte die Stilllegung der Altindustrie und die Modernisierung von Kraftwerken und häuslichen Heizungsanlagen sehr schnell zu sauberen Luftverhältnissen und einer sichtbaren Gesundung der Tier- und Pflanzenwelt. Leipzig zählt heute, auch durch zahlreiche neu geschaffene Parkanlagen in den Wohngebieten und durch die traditionellen Schrebergartenvereine, mit einem Grünflächenanteil von etwa 50 Prozent zu den grünsten Städten Deutschlands.
Anfang der 1990er Jahre wurde der Braunkohleabbau gestoppt und mit der Rekultivierung der Tagebaurestlöcher und der Renaturierung des Umfeldes begonnen. Inzwischen sind aus den gefluteten Tagebauen mehrere Seen mit guter Wasserqualität entstanden. Weitere Tagebaue befinden sich noch in der Flutung. Der Cospudener See liegt dem Leipziger Stadtzentrum am nächsten und dient bereits als sehr gut erschlossenes Naherholungsgebiet. Der so entstehende großflächige Erholungsraum wird als „Leipziger Neuseenland“ auch touristisch vermarktet.
 Geschichte Etwa 900 n. Chr. wurde an beiden Ufern der Parthe eine slawische Siedlung angelegt, wie Grabungen von Herbert Küas im Gebiet des heutigen Matthäikirchhofs bestätigten. Erstmals erwähnt wurde Leipzig 1015, als Thietmar von Merseburg von einer urbs Libzi berichtete (Chronikon VII, 25). Als Gründungsjahr der Stadt gilt das Jahr 1165, in dem Markgraf Otto der Reiche von Meißen dem Ort an der Kreuzung der Via Regia mit der Via Imperii das Stadtrecht und das Marktprivileg erteilte.
Im Jahre 1409 wurde die „Alma mater Lipsiensis“, die Universität Leipzig als zweitälteste Universiät auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland, gegründet. 1519 trafen sich Martin Luther und Johannes Eck, ein Hauptgegner der Reformation in der Pleißenburg zur Leipziger Disputation. 1539 wurde die Reformation endgültig durch Luther und Justus Jonas in Leipzig eingeführt.
Leipzig erwarb sich den Spitznamen „Klein Paris“, als die fortschrittsbewusste Messestadt im Jahr 1701 mit einer Straßenbeleuchtung ausgestattet wurde und sich fortan mit der mondänen Seine-Metropole vergleichen konnte.
Im Jahre 1813 fand die berühmte Völkerschlacht bei Leipzig statt, bei der im Zuge der so genannten Befreiungskriege die gegen Napoleon verbündeten Heere der Österreicher, Preußen, Russen und anderer Frankreich und seinen Verbündeten, darunter das Königreich Sachsen, eine der entscheidendsten Niederlagen beibrachten.
1839 wurde die Leipzig-Dresdner Eisenbahn als erste deutsche Fernbahnstrecke eröffnet. Leipzig entwickelte sich allmählich zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt in Mitteldeutschland, was sich auch darin äußerte, dass der damals nach Mailand größte Kopfbahnhof Europas von 1902 bis 1915 in Leipzig entstand.
Infolge der Industrialisierung, aber auch vielfältiger Eingemeindungen der Vororte, stieg am Ende des 19. Jahrhunderts die Bevölkerungszahl rasant an. 1871 wurde Leipzig mit 100.000 Einwohnern Großstadt.
Im Jahr 1900 wurde der Deutsche Fußball-Bund in Leipzig gegründet. Der VfB Leipzig wurde 1903 erster deutscher Fußballmeister.
Am 18. April 1945 befreiten Einheiten der 3. US-Armee die Stadt. Auf Grund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und der Beschlüsse der Konferenz von Jalta übernahm am 2. Juli 1945 die Rote Armee Leipzig und die Stadt wurde Teil der sowjetischen Besatzungszone. Die sowjetische Militäradministration bildete den „Rat der Stadt“ und die Stadtverordnetenversammlung, deren Zusammensetzung mit Gründung der DDR von der SED diktiert wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ die wirtschaftliche Bedeutung Leipzigs in Folge der Zugehörigkeit zur sowjetischen Besatzungszone bzw. zur DDR stark nach, was sich auch in einem kontinuierlichen Rückgang der Einwohnerzahl äußerte. Während der DDR-Zeit war Leipzig Hauptstadt des Bezirks Leipzig und bevölkerungsmäßig die zweitgrößte Stadt der Deutschen Demokratischen Republik.
1989 leitenden die von der Nikolaikirche ausgehenden Montagsdemonstrationen das Ende der DDR ein.
Am 12. April 1996 wurde mit einem Festakt das neue Messegelände eröffnet, das als modernstes Ausstellungs- und Kongresszentrum Europas in knapp dreijähriger Bauzeit errichtet wurde. Heute ist Leipzig immer noch als Messe-, Medien- und Universitätsstadt bekannt, wenn auch die Bedeutung geringer ist als vor dem Zweiten Weltkrieg.
 Einwohnerentwicklung Leipzig zählt aktuell nach umfangreichen Eingemeindungen Ende der 1990er Jahre zu den flächengrößten Städten Deutschlands. Vorher war es, im Gegensatz dazu, eine der kompaktesten Großstädte. Die heutige Bevölkerungszahl hatte Leipzig bereits vor 1914 erreicht; vor Beginn des Zweiten Weltkriegs war es sogar die viertgrößte Stadt mit über 700.000 Einwohnern. Nach kriegsbedingtem Rückgang hatte Leipzig vor allem seit Ende der 1980er Jahre einen erheblichen Bevölkerungsschwund zu verzeichnen. Der Tiefststand wurde Mitte der 1990er Jahre mit etwas mehr als 470.000 Einwohnern erreicht. Durch umfangreiche Eingemeindungen im Jahr 1999 – es kamen mehrere große Industriegemeinden hinzu – hat sich die Fläche der Stadt in etwa verdoppelt. Durch die Eingemeindungen, ansteigende Geburtenraten und eine positive Bilanz bei Zu- und Wegzügen wächst die Einwohnerzahl Leipzigs langsam wieder, so dass 2005 die Halbe-Million-Einwohnergrenze wieder überschritten wurde (503.200 Einwohner am 01. März 2006).
 Wappen Das Wappen der Stadt Leipzig zeigt in gespaltenem Schild, vorn in Gold einen rot gezungten und bewehrten schwarzen Löwen; hinten in Gold zwei blaue Pfähle. Der Löwe der Markgrafen zu Meißen und die sogenannten "Landsberger Pfähle" des Grafen von Landsberg sind alte wettinische Wappenbilder, die auf die Einbindung der Stadt Leipzig ins mittelalterliche Kursachsen verweisen. Nachweisen lässt sich das heutige Wappen erstmals 1468 als Siegel, auf denen vorher (um 1287) nur eine Burg bzw. eine Burg mit dem Löwen der Markgrafen zu sehen war.
Der Unterschied zum Dresdner Wappen besteht lediglich in der Tingierung der Landsberger Pfähle, der zum Chemnitzer und Delitzscher Wappen in der Anordnung der Schilde – beim Wappen des Leipziger Lands wurde dem Leipziger Wappen noch ein Fluss hinzugefügt.
Die Stadtfarben sind dem Wappen entsprechend blau-gelb.
Wirtschaft und Infrastruktur Vor dem Zweiten Weltkrieg war Leipzig neben seiner Bedeutung als Handelsplatz (Leipziger Messe) auch ein bedeutender Wirtschaftsstandort. Traditionell waren hier Verlagswesen und polygrafische Industrie, Gießereien, Maschinenbau, Pelzindustrie, Textilindustrie (Leipziger Baumwollspinnerei, Buntgarnwerke Leipzig) und Klavierbau (Blüthner, Schimmel) ansässig.
In der DDR-Zeit blieb Leipzig ein bedeutender Wirtschaftsstandort. Der Bezirk Leipzig trug 1972 zu 9,3 % der DDR-Industrieproduktion bei. Neben den bereits erwähnten Wirtschaftszweigen wurde insbesondere der Braunkohleabbau, Energieerzeugung und die chemische Industrie südlich von Leipzig stark ausgebaut. Mit der Bildung von Kombinaten wurde Leipzig Sitz der Kombinate für Baumaschinen, komplette Anlagen und Erdbewegungsmaschinen (Baukema), Gießereianlagenbau und Gußerzeugnisse (Gisag), polygraphischen Maschinenbau, Rundfunk- und Fernsehtechnik (RFT), Technische Gebäudeausrüstung (TGA), Tagebauausrüstungen, Krane und Förderanlagen (TAKRAF) und Chemieanlagenbau (Chemieanlagenbau Leipzig-Grimma, CLG).
Die fruchtbaren Böden der Leipziger Tieflandsbucht im Leipziger Raum wurden intensiv landwirtschaftlich genutzt.
 Ansässige Unternehmen Mit der Wende brach, wie in nahezu allen Regionen der ehemaligen DDR, nahezu die gesamte Industrieproduktion zusammen. Nur wenige Unternehmen blieben nach der Privatisierung erhalten (Blüthner, Gebrüder Brehmer, Kirow Leipzig AG).
Heute befinden sich in Leipzig wieder einige große Industrieansiedlungen, darunter Siemens, Porsche und BMW. Mit der Ansiedlung der beiden letzteren gelang es der Stadt, sich als neuer Automobilstandort zu etablieren. Das umsatzstärkste ostdeutsche Unternehmen (Stand 2003: 3,3 Mrd. Euro), der Energieversorger Verbundnetz Gas AG, hat hier ebenfalls seinen Sitz. Auch Unternehmen der Kommunikations- und Informationstechnologien wie die PC-Ware AG sind in Leipzig beheimatet. Im Medienbereich ist eines der größten deutschen Filmunternehmen, die Kinowelt GmbH, in Leipzig ansässig. Neben Frankfurt am Main, München und Stuttgart gilt Leipzig als überregional bedeutsamer Bankenstandort. Außerdem wird in der Stadt mit der European Energy Exchange (EEX) die maßgebende deutsche Energiebörse betrieben.
Ab 2008 geht das internationale Luftdrehkreuz der Post-Frachttochter DHL in Betrieb, das bisher in Brüssel beheimatet war. Damit sollen 3.500 Arbeitsplätze direkt am Flughafen entstehen und schätzungsweise 7.000 in der näheren Umgebung.
 Leipziger Messe Die Stadt Leipzig ist über die Grenzen Deutschlands hinaus vor allem durch die Leipziger Messe bekannt. Sie zählt zu den ältesten Messen der Welt. 1895 erfolgte die Umstellung von einer Waren- zur weltweit ersten Mustermesse. Während der Zeit des Bestehens der DDR waren die Frühjahrs- und Herbstmessen ein wichtiger Treffpunkt des Handels zwischen Ost und West. Mit der Wiedervereinigung wurden die beiden saisonalen Universalmessen durch Fachmessen abgelöst. Zu den wichtigsten Messen des Jahres zählen heute die Leipziger Buchmesse, die Automobil International, die Games Convention und die Touristikmesse.
Universität Leipzig Die 1409 gegründete Universität Leipzig (Alma mater lipsiensis) ist die zweitälteste Universität auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland. 1953 wurde sie in Karl-Marx-Universität umbenannt, erhielt 1991 aber wieder ihren alten Namen. Anfang der 1990er Jahre wurde nach der Abwicklung der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) als Ersatz eine Sportfakultät gegründet und die ehemalige Pädagogische Hochschule „Clara Zetkin“ angeschlossen. Die Universität hat heute 14 Fakultäten und einige angeschlossene Institute wie das Herder-Institut und das Deutsche Literaturinstitut.
An der Leipziger Universität wurden einige bahnbrechende Forschungsleistungen erzielt. Hier unterrichteten unter anderem die Nobelpreisträger Werner Heisenberg, Gustav Hertz, Nathan Söderblom und Wilhelm Ostwald sowie der Begründer der experimentellen Psychologie Wilhelm Wundt. In den Fächern Soziologie und Psychologie wurde hier die so genannte Leipziger Schule begründet.
Prominente Studenten an der Universiät waren unter anderem Georgius Agricola, Tycho Brahe, Johann Gottlieb Fichte, Johann Wolfgang Goethe, Ulrich von Hutten, Erich Kästner, Gottfried Wilhelm Leibniz, Gotthold Ephraim Lessing, Karl Liebknecht, Thomas Müntzer, Friedrich Nietzsche, Novalis, Robert Schumann, Johann Gottfried Seume, Georg Philipp Telemann, Edvard Grieg, Richard Wagner und Ferdinand de Saussure.
 Fachhochschulen und Institute Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) trägt seit 1992 ihren heutigen Namen und entstand aus der Technischen Hochschule Leipzig. Letztere wurde 1977 durch die Zusammenlegung der Hochschule für Bauwesen Leipzig, der Ingenieurhochschule Leipzig, der Fachschule für Bibliothekare und Buchhändler, der Fachschule für wissenschaftliches Bibliothekswesen sowie dem Institut für Museologie gebildet.
Die Handelshochschule Leipzig (HHL) wurde am 25. April 1898 gegründet und ist die älteste Wirtschaftshochschule Deutschlands. Die Deutsche Telekom Fachhochschule Leipzig ist eine Fachhochschule in privater Trägerschaft der Deutschen Telekom AG und wurde 1991 als „Fachhochschule der Deutschen Bundespost TELEKOM“ durch den Freistaat Sachsen staatlich anerkannt.
Leipzig beherbergt drei Max-Planck-Institute (für evolutionäre Anthropologie, Kognitions- und Neurowissenschaften und Mathematik in den Naturwissenschaften), das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, das Leibniz-Institut für Troposphärenforschung sowie das UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle der Helmholtz-Gemeinschaft.
Weitere höhere Bildungseinrichtungen sind die AKAD Fachhochschule Leipzig, die Hochschule für Kreativitätspädagogik (HfK) und die Studienakademie Leipzig, eine Zweigstelle der Berufsakademie Sachsen.
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