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Deutschland - Bremen



Die Stadt

Bremen ist eine Hansestadt im Nordwesten Deutschlands.

Die Stadt Bremen ist die Hauptstadt und größte Stadt des Landes „Freie Hansestadt Bremen“, zu dem neben Bremen außerdem noch die etwa 60 km nördlich gelegene Seestadt Bremerhaven gehört. "Freie Hansestadt Bremen" ist der Name des Landes, jedoch nicht der Stadtgemeinde Bremen.

Bremen ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, eine von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.

Zur Stadt Bremen gehört auch das Überseehafengebiet in Bremerhaven, für das jedoch die Stadt Bremerhaven auf Grund eines Vertrages mit der Stadt Bremen gemeindeverwaltungsmäßig zuständig ist. Dies wurde in der Verfassung für die Stadt Bremerhaven (§ 8 VerfBrhv) verankert.

Die Stadt Bremen ist Sitz der Bürgerschaft und der meisten staatlichen Behörden des Landes Bremen (Bürgermeister, Senatoren sowie Staatsgerichtshof und Rechnungshof der Freien Hansestadt Bremen).

Die nächste größere Stadt ist Hamburg, etwa 120 km nordöstlich von Bremen. Die Einwohnerzahl der Stadt Bremen überschritt um das Jahr 1875 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.


Geografie

Bremen liegt zu beiden Seiten der Weser, etwa 70 km vor deren Mündung in die Nordsee, an der Stelle, an der sich der Fluss zu einem Mündungstrichter, der als Unterweser bezeichnet wird, verbreitert. Bis hierher ist die Weser mit Seeschiffen befahrbar, was die Entstehung des Hafens ermöglichte. Die Landschaft links der Weser nennt man Wesermarsch.

Das Stadtgebiet ist 38 km lang und 16 km breit. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 136,5 km. Bremen ist eine der flächengrößten Städte Deutschlands. Nach Einwohnern ist Bremen die zehntgrößte Stadt Deutschlands. Für Nordwestdeutschland erfüllt es Metropolfunktion.


Geschichte

Zwischen den ersten und dem achten Jahrhundert entstehen an der Weser erste Siedlungen, die auf einer langen Düne Schutz vor Hochwasser und gleichzeitig guten Zugang zu einer Furt bieten. Eine dieser Siedlungen (Fabiranum, auch als Phabiranum geschrieben) wird bereits im Jahr 150 n. Chr. durch den alexandrinischen Geographen Claudius Ptolemaeus erwähnt. Während der mittelalterlichen Christianisierung Nordeuropas durch Karl den Großen wird Bremen erstmals 782 schriftlich erwähnt. Um 788 wird durch Karl das Bistum Bremen gegründet. In dieser Zeit wird auch der erste Dom gebaut, der wegen der unsicheren Lage, durch die fränkischen Geistlichen und ihrem Militärschutzes gegenüber der sächsischen Bevölkerung, auch gegen den Rest der Siedlung befestigt. Der Dom wird von Bischof Willehad auf den Namen des Apostels Petrus geweiht, dessen Attribut, der Schlüssel, zum Bremer Wappen wird.

Durch die Lage an der Weser wurde Bremen schon früh als Umschlagplatz für friesische Händler etabliert, die mit ihren Seetauglichen Schiffen an den Küsten und großen Flüssen handelten. Die Gründung des Bistums vergrößert die Bedeutung Bremens für den Handel und viele ehemalige Bauern lassen sich als Händler nahe der sächsischen Siedlung nieder.

Im neunten Jahrhundert wurde Bremen zum Sitz des Erzbischofes, um 853 wurde der hölzerne Dom zerstört und aus Stein wiederaufgebaut. Am 10. August 965 bekam dann der Erzbischof das Markt-, Münz- und Zollrecht.

1043-1072 Erster wirtschaftlicher Aufschwung unter Erzbischof Adalbert
1076 Adam von Bremen, Domscholast, beendet die Arbeit an seiner Geschichte des Erzbistums Hamburg und erwähnt darin die Entdeckung Amerikas (Vinlands) durch die Wikinger.
1186 Kaiser Friedrich I. Barbarossa verbriefte das erste bürgerliche Gesetz.
1260 Bremen wird Mitglied der Hanse
1285 Bremen wird das erste Mal aus der Hanse ausgeschlossen (ca. 70 Jahre). Der Grund dafür war Bremens Problem, sich auf die durch die deutsche Ausdehnung in den Ostseeraum geschaffenen (Handels-)Bedingungen einzustellen. Bremens Wohlstand beruhte weniger auf dem Ost-Westhandel als auf den seit dem 11. Jahrhundert sehr lebhaften vorhansischen Handelsverkehr von Süden nach Norden. (Verbindungen mit Norwegen, England und den nördlichen Niederlanden, sowie mit dem Hinterland Weser, Sachsen und Teilen Westfalens). Dem Ausschluss war ein Konflikt zwischen Bremen und den Ostseestädten vorausgegangen. Bremer Kaufleute verweigerten die Einhaltung einer von der wendischen Städteversammlung in Wismar beschlossenen Blockade Norwegens. Um 1300 wird der Stadtwall erbaut.
Im 13. Jahrhundert erlangt Bremen die Unabhängigkeit von den Erzbischöfen.
1358 Bremen wird Mitglied der Hanse.
1404 Der steinerne Roland wird auf dem Marktplatz errichtet
1427 Bremen wird erneut aus der Hanse ausgeschlossen.
1500 Bremen wird Mitglied des Niedersächsischen Reichskreises.
1533 Aufstand der 104 Männer
1563 Bremen wird zum dritten Mal aus dem Hansebund ausgeschlossen.
1619-1623 In Bremen-Vegesack wird von holländischen Konstrukteuren der erste künstliche Hafen Deutschlands angelegt.
1646 Nach dem Kampf gegen die Schweden im dreißigjährigen Krieg wird Bremen zur Freien Reichsstadt erklärt.
1783 Beginn des direkten Transatlantikhandels mit den USA
Nach Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1806 sicherte der amtierende Bürgermeister Johann Smidt die Unabhängigkeit der freien Stadt im Deutschen Bund.
1811 Besetzung durch Frankreich (Napoleon). Integration in das französische Staatensystem als das Departement „Bouches-du-Weser“.
1814 Ende der französischen Besatzungszeit.
1815 erhält Bremen auf dem Wiener Kongress den Status eines souveränen Staates. Bremen wird Teil des deutschen Staatenbundes (Deutscher Bund).
1827 wird Bremerhaven an der Wesermündung gegründet, da der Fluss zu versanden drohte. Die Siedlung wird später zur eigenständigen Stadt innerhalb des bremischen Staates erhoben.
1831 Der Spuckstein an der Westseite des Doms bezeichnet die Stelle, an der bei der letzten öffentlichen Hinrichtung in Bremen - die Giftmörderin Gesche Gottfried ihr Leben ließ. Ihr wurden 15 vollendete und 15 versuchte Morde nachgewiesen. Noch heute äußern Bremer ihre Abscheu, mit zielgenauem Ausspeien auf den Spuckstein.
1832 Beginn der Emigration von mehr als sieben Millionen Auswanderern in die "Neue Welt", die bis 1960 andauern soll.
1849 wird die Kunsthalle Bremen eröffnet.
1866 Bremen wird Mitglied des Norddeutschen Bundes
1871 Gründung des Deutschen Reichs. Bremen wird Mitglied des Deutschen Reichs mit dem verfassungsmäßig festgehaltenen Titel Freie Hansestadt Bremen sowie mit einer Stimme im Bundesrat.
1888 Anschluss Bremens an den Deutschen Zollverein; Eröffnung des ersten Freihafens
1895 Abschluss der Weserkorrektion durch Ludwig Franzius
1918 Am 9. Dezember Übernahme des Vorsitzes des Bürgerausschusses durch den Reeder Friedrich Adolph Vinnen
1919 Am 10. Januar wird vom Rathaus aus die „Bremer Räterepublik“ ausgerufen.
1920 Bau des Flughafens
1928 Einweihung der Columbuskaje in Bremerhaven. Von hier ausgehend wird später durch den Norddeutschen Lloyd mit dem Passagierschiff Bremen das Blaue Band für die schnellste Antlantiküberquerung gewonnen. Am 1. November erfolgt durch die „Vierte Verordnung über den Neuaufbau des Reichs“ vom 28. September 1939 die Abtrennung der Stadt Bremerhaven vom Bremer Staatsgebiet und Vereinigung dieser mit der preußischen Stadt Wesermünde zur Großstadt „Wesermünde“. Außerdem werden die Gemeinden Lesum, Grohn, Schönbeck, Aumund, Blumenthal, Farge, Hemelingen und Mahndorf aus dem Lande Preußen Provinz Hannover aus- und in das Land Bremen sowie in die Stadt Bremen eingegliedert.
1945 wird Bremen amerikanisches Besatzungsgebiet („Amerikanische Exklave“ = AE = altes Nummernschild bis 1956) in britisch besetztem Umland.
Mit Wirkung zum 1. Januar 1947 kommt die Stadt Wesermünde aufgrund des Überseehafens durch eine Vereinbarung vom 21. Januar zwischen der amerikanischen und der britischen Besatzungsmacht unter dem Namen Bremerhaven wieder zum Land Bremen und wird Teil der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland.
1949 wird Bremen (bestehend aus der Stadt Bremen und der Stadt Bremerhaven) ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
1962 Bei Hafenerweiterungsarbeiten entdeckt man im Schlamm der Weser die Überreste einer verhältnismäßig gut erhaltenen Hanse-Kogge aus dem Jahr 1380, der Ubena von Bremen. Mit den Koggen, die eine Tragfähigkeit von etwa 200 Tonnen hatten, kam die Hanse im Mittelalter zu erheblichem Wohlstand.
2004 werden das historische Rathaus und das Wahrzeichen, der steinerne Bremer Roland, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.


Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl der Stadt Bremen überschritt um das Jahr 1875 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1919 hatte die Stadt 250.000 Einwohner, bis 1955 verdoppelte sich diese Zahl. 1966 erreichte die Einwohnerzahl der Stadt mit über 600.000 ihren historischen Höchststand. Seitdem ist die Bevölkerungszahl wieder gesunken. Ende September 2005 lebten in Bremen nach amtlicher Fortschreibung 546.305 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.


Religion

Bremen wurde 787 Sitz eines Bistums, das zunächst Köln, nach 845 Hamburg unterstellt war. Beide Bistümer wurden 893 vereinigt. Danach versuchte das Bistum mehrmals sein Herrschaftsgebiet auf den Norden Europas auszudehnen. 1223 ging der Erzbischofstitel von Hamburg auf Bremen über. Hauptkirche war danach der Bremer Dom. Im 13. Jahrhundert wurde im Schnoor ein Franziskanerkloster errichtet. Erste Pfarrkirche wurde die Veits- beziehungsweise Liebfrauenkirche. 1522 wurde in Bremen die erste evangelische Predigt gehalten. Danach zog die Reformation Zug um Zug ein und 1532 wurde auch im Dom die Reformation erzwungen. 1534 erhielt Bremen eine neue Kirchenordnung. Wegen innerkirchlicher Streitigkeiten wurde 1561 der (lutherische) Dom geschlossen. In der Stadt herrschte danach überwiegend das reformierte Bekenntnis vor. 1567 wurde in Bremen ein protestantischer Erzbischof eingesetzt. Anfang des 17. Jahrhundert öffnete sich die Stadt durch Teilnahme an der Dordrechter Synode mehr dem reformierten Bekenntnis. Doch wurde das lutherische Bekenntnis ab 1639 als gleichberechtigt anerkannt, nachdem 1638 der Dom wieder für (lutherische) Gottesdienste geöffnete worden war. Er blieb aber lange Zeit die einzige lutherische Gemeinde der Stadt und wurde nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 der Stadt eingegliedert. Danach verlor sich das reformierte Bekenntnis mehr und mehr, als die Gemeinden teilweise auch lutherische Prediger beriefen. Neue Gemeinden entstanden und wurden nicht mehr zwischen „lutherisch“ und „reformiert“ unterschieden. Als Freie Reichsstadt konnte Bremen seine kirchlichen Angelegenheiten selbst regeln. So wurden zum Beispiel 1860 die Grenzen der Pfarrgemeinden aufgelöst. Die einzelnen Gemeinden erhielten ein weitgehendes Selbstbestimmungsrecht.

Nach dem 1. Weltkrieg erhielt die Bremische Staatskirche eine neue Verfassung (Bremische Evangelische Kirche). Ab 1934 stand an der Spitze der Landeskirche ein Landesbischof, doch wurde nach 1945 die Rechtsstellung von 1920 wieder hergestellt. Die Einzelgemeinden der Stadt sind relativ autonom und haben eine sehr unterschiedliche Tradition und Ausprägung. Die Bremische Evangelische Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts bildet das „Dach“ der Einzelgemeinden. An ihrer Spitze steht auch kein Bischof, wie in den meisten anderen Landeskirchen, sondern ein „Präsident“, ein Nicht-Theologe. Zur Bremischen Evangelischen Kirche gehört neben den stadtbremischen Gemeinden auch die Vereinigte Protestantische Gemeinde Bremerhaven.

Ab 1648 formierte sich in Bremen auch wieder eine katholische Gemeinde, die aber erst 1816 mit der Überlassung der St. Johannis Kirche wieder ein eigenes Gotteshaus erhielt. 1920 wurde die Pfarrgemeinde eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und 1931 wurde Bremen Sitz eines Dekanats innerhalb des Bistums Osnabrück, zu dem alle heutigen Pfarrgemeinden der Stadt gehören. Der Katholische Gemeindeverband unterhält aus Spenden mehrere kath. pivat Schulen.

1845 kam es zur Gründung der ersten Bremer Baptistengemeinde (siehe: Baptisten in Bremen, heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde). Heute gibt es auf dem Gebiet der Stadt Bremen fünf Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden, darunter auch eine englischsprachige internationale Baptistengemeinde. Auch eine Brüdergemeinde ist in der Wilhelm-Busch-Siedlung angesiedelt.

Ab 1850 entstand in Bremen auch eine Bischöfliche Methodistenkirche, die von hier aus eine reiche Missionstätigkeit in ganz Deutschland ausübte. Heute befindet sich der Sitz dieser Freikirche in Frankfurt am Main.

Auch die Neuapostolische Kirche, die Siebenten-Tags-Adventisten, die Apostolische Gemeinschaft sowie die Zeugen Jehovas sind mit Gemeinden im Stadtgebiet vertreten.

Die jüdische Gemeinde hat eine Synagoge und ein Gemeindezentrum in der Schwachhauser Heerstraße. Die zerstörte Synagoge stand in der Dechanatstraße hinter dem Postamt 1. Der Friedhof der israelitischen Gemeinde in Bremen ist in der Deichbruchstraße im Ortsteil Hastedt. Wichtiger als die Synagoge ist für die jüdische Gemeinde der Friedhof.

Die Muslime sind in mehreren Gemeinden organisiert. Ihre größte Moschee ist die Fatih-Moschee mit einem 27,5 m hohen Minarett in Gröpelingen, gegenüber der alten AG Weser.

Die asiatischen Religionen sind noch nicht so stark organisiert.


Wappen

Das Wappen der Freien Hansestadt Bremen zeigt auf rotem Grund einen schräg nach rechts aufgerichteten, mit dem Bart nach links gewandten silbernen Schlüssel gotischer Form („Bremer Schlüssel“). Auf dem Schild ruht eine goldene Krone, welche über dem mit Edelsteinen geschmückten Reif fünf Zinken in Blattform zeigt. („Mittleres Wappen“). Beim Kleinen Wappen wird lediglich der Schlüssel ohne Krone abgebildet. Das große Wappen hingegen hat darüber hinaus noch eine Konsole beziehungsweise ein bandartiges Fußgestell, auf dem der Schild ruht. Der Schild wird von zwei aufgerichteten rückwärts schauenden Löwen mit den Vorderpranken gehalten.


Wirtschaft und Infrastruktur

Aufgrund der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven ist das Land Bremen Deutschlands Außenhandelsstandort Nummer zwei, gleich nach Hamburg. Die Palette der verschiedenen Handelsgüter die hier im- und exportiert werden, erstreckt sich von Fisch-, Fleisch- und Molkereiprodukten über traditionelle Rohstoffe wie Tee, Baumwolle, Reis und Tabak bis hin zu Wein und Zitrusfrüchten. Um angesichts immer größer werdender Schiffe nicht künftig vom Seehandel abgeschnitten zu werden, beteiligt sich Bremen zusammen mit dem Land Niedersachsen am Projekt JadeWeserPort in Wilhelmshaven, einem Hafen für größte Containerschiffe.

Als Metropole im Nordwesten bietet Bremen wichtige Standorte der Automobil-, Elektronik-, Schiffbau-, und Stahlindustrie. Das Unternehmen DaimlerChrysler ist der größte private Arbeitgeber der Stadt und fertigt in seinem Werk in Bremen unter anderem die Automodelle C-Klasse, das T-Modell und den Roadster SL. Darüber hinaus haben sich zahlreiche Zulieferunternehmen in unmittelbarer Nähe angesiedelt. Auch die Luft- und Raumfahrtindustrie ist hier angesiedelt, die Endmontage der Airbusflügel findet in Bremen statt, bei der EADS SPACE Transportation GmbH (Tochterunternehmen der EADS) entstehen wichtige Module und Bauteile für weltraumtaugliche Laboratorien, Trägerraketen und Satellitensysteme. Bremen ist Mitglied der CVA (Gemeinschaft der Ariane-Städte). Die Wirtschaft der Stadt macht in den letzten Jahren einen starken Strukturwandel durch, hin zu einem Dienstleistungs- und Hi-Tech-Standort. So entwickelte sich an der Universität einer der größten deutschen Technologieparks, in dem aktuell rund 6.000 überwiegend hochqualifizierte Menschen Beschäftigung finden. Bremen hat eine führende Position in der Lebensmittelbranche. Bremen bezeichnet sich daher als Markenhauptstadt: Beck´s, Haake Beck, Jacobs, Kaffee HAG, Hachez, Vitakraft, Nordmilch, Kellog's sind unter vielen anderen wichtige Marken „made in Bremen“.

Bremen ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Bremen / Oldenburg, eine von insgesamt zehn Europäischen Metropolregionen in Deutschland.


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