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China - Zhanjiang



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Zhanjiang ist eine bezirksfreie Stadt in der chinesischen Provinz Guangdong. Sie liegt südwestlich der Provinzhauptstadt Guangzhou an der Küste des südchinesischen Meeres bei der Halbinsel Leizhou.

Zhanjiang ist heute mit 6.070.702 Einwohnern (Zensus 2000) die viertgrößte Stadt der südchinesischen Provinz. Sie hat eine Fläche von 12.490 km², die die gesamte Halbinsel Leizhou und einige nördlich davon gelegene Gebiete umfasst. Zhanjiang besteht aus vier Stadtbezirken (zusammen 1.360 km² mehr oder weniger städtisches Siedlungsgebiet), drei kreisfreien Städten (Lianjiang, Leizhou und Wuchuan) und zwei Kreisen.

Ursprünglich war Zhanjiang ein kleiner Fischereihafen. Im Jahr 1898 besetzten französische Truppen die Stadt mit dem Ziel, dort eine Handelsniederlassung zu gründen. Ein 99-jähriger Pachtvertrag (ähnlich wie im Fall der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong) kam zu Stande. Allerdings kam Zhanjiang bereits 1945 wieder unter chinesische Hoheit, nachdem es seit 1943 durch japanische Truppen besetzt gewesen war. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gelang Zhanjiang der Aufstieg zu einer bedeutenden Hafenstadt, der durch das chinesische Wirtschaftswachstum der vergangen Jahre noch beschleunigt wurde. Durch die natürlichen Verhältnisse als Tiefwasserhafen begünstigt, gehört die Stadt heute zu den zehn umschlagstärksten Häfen der Volksrepublik. Neben dem Stückgut- und Containerumschlag stellen die Öl- und Gasförderung (offshore), Fischerei, Perlenzucht und Salzgewinnung die bedeutendsten Wirtschaftszweige Zhanjiangs dar.


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